20.09.2017

Im wilden Osten

Nachdem wir im letzten Jahr unseren Partner INTEGRIS in Konz an der Grenze zu Luxemburg besucht hatten, haben wir dieses Jahr die Kollegen in den wilden Osten eingeladen. Am Freitagnachmittag trafen die Rheinländer nach und nach in Dresden ein und nach Kaffee und selbst gebackenem Kuchen wurde das Hotel am Postplatz bezogen. Am Abend schlenderten wir gemeinsam von der Dresdner Altstadt hinüber auf die andere Elbseite, um in der „Planwirtschaft“ einzukehren. Am späten Abendtrat dann der eine Teil der Gemeinschaft den Rückweg an, während die jüngeren Kollegen bis spät in die Nacht das Neustädter Kneipenviertel auskundschafteten.

Auf der am Samstag stattfindenden Dampferfahrt auf der Elbe von Dresden stromaufwärts zeigten sich dann bei einigen die Schlafdefizite der vorigen Nacht. Auch das Wetter ließ bei seichtem Nieselregen anfänglich zu wünschen übrig, besserte sich aber mit Ankunft am Schloss Pillnitz. Dort besichtigten wir die Schlossanlage aus dem 18. Jahrhundert und die Pillnitzer Kamelie, die zu einer der ältesten in Europa zählt. Nach Kaffee und traditionell sächsischer Eierschecke fuhren wir mit einer ÖPNV Sonderfahrt zurück nach Dresden. Den Abend verbrachten wir gemeinsam im „Pulverturm“ bei deftigem Essen und ausgelassener Feierstimmung. Höhepunkt des Abends waren eine Eisbombe und das traditionelle Trichtertrinken.

Den Abschluss der diesjährigen Firmenfeier verlegten wir am Sonntag dann in die Sächsische Schweiz. Bereits auf dem Weg dorthin zeigten sich die Tafelberge des König- und Liliensteins im schönsten Sonnenschein umgeben von einem Nebelmeer. Wir sammelten uns im Kurort Rathen und setzen mit der Gierseilfähre auf die andere Elbseite über. Ein Teil der Kollegschaft wanderte anschließend vorbei am Amselsee durch die Schwedenlöcher zur Burg Altrathen. Ein paar mutige Kollegen steuerten direkt die Felsen an, um hoch über der Elbe zu klettern. Am steilen, ausgesetzten Fels nur an einem Seil gesichert zu sein kostete vor allem den weniger Erfahrenen viel Überwindung, zahlte sich aber mit einem tollen Blick über die Felsenlandschaft und dem Eintrag ins Gipfelbuch aus. Das Abseilen vom Gipfel wurde dann von den Kollegen, die inzwischen über den Wanderweg dazu gestoßen waren, skeptisch beobachtet. Gemeinsam ging es dann zurück zur Fähre und nach der Verabschiedung zurück Richtung Heimat.

Rückblickend hat das Wochenende in Dresden sowohl den iLIMS Mitarbeitern wie auch den Kollegen aus Konz gleichermaßen Freude bereitet. Es war eine tolle Gelegenheit, um neue Mitarbeiter kennen zu lernen und sich persönlich auszutauschen.

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